Moser Medical UHK Krems - Bregenz Handball 22:20 (14:11)
Handball - HLA, Handball Liga Austria, Play Off 2014,

Fotograf: Ewald Rauscher se4a-pictures.at
Bildrechte: Ewald Rauscher se4a-pictures.at

Geschrieben von: MAYER Eberhard
In einem emotionsgeladenen Spiel besiegte der Moser Medical UHK Krems Bregenz Handball mit 27:24! Der umjubelte „Man of the Match“: der 6fache Torschütze Günther Walzer!

Es war das erwartete schwere und besonders kraftraubende Spiel, welches die Zuschauer heute Abend zu sehen bekamen. Ein echter Krimi, über den man sicher noch länger sprechen wird. Tiefen und Höhen, Leid aber letztendlich nur Freud gab es dabei für die UHK Fans zu erleben.

Bregenz, heute lange perfekt eingestellt, übernahm bereits nach wenigen Spielminuten das Kommando. Goran Alekic im Tor war stets präsent, der Abwehrriegel vor ihm war nur schwer zu überwinden. Dazu kam noch eine starke Angriffsleistung ausgehend vom österreichischenTeamspieler Lucas Mayer.
Die UHK Sieben tat sich daher gegen das kompakte Team der Vorarlberger sehr schwer und geriet rasch in Rückstand. Bregenz erarbeitete sich einen 3-Tore Polster, an dem sich die UHK Spieler in Hälfte eins die Zähne ausbissen. Der UHK hatte auch lange mit seiner Nervosität zukämpfen, die Spieler wirkten etwas gehemmt.
Zum Halbzeitpfiff führte Bregenz daher verdient mit 14:11.

Der UHK hatte sich für Hälfte zwei viel vorgenommen, doch an der entsprechenden Umsetzung haperte es vorerst leider. In Minute 44 war es der beste Vorarlberger, Lucas Mayer, der Bregenz mit 20:15 in Führung schoss. Eine Vorentscheidung?

Nein, denn der UHK blieb zumindest nach außen hin ruhig und versuchte unermüdlich den +5 Polster von Bregenz zu bekämpfen.
Dann kam die Zeit vom UHK-Grizzly Michal Shejbal, der sich nun immer besser auf die Scharfschützen von Bregenz einstellen konnte. Der UHK schöpfte daher zusätzlichen Mut.
Dazu kam die Trainer-Maßnahme = Umstellung auf 5:1. Tobias Schopf kümmerte sich nun um die starke Bregenzer Angriffswaffe Lucas Mayer. Tobi erfüllte seine Aufgabe zu 100%. Gleiches versuchte nun auch Bregenz-Trainer Geir Sveinsson, er wollte den Kremser SchlüsselspielerVlatko Mitkov aus dem Spiel nehmen. Dies ging allerdings in die Hose, denn Vlatko konnte nach wie vor das Spiel mitgestalten und außerdem auch wichtige Tore erzielen.

DA die UHK-Maßnahmen allesamt griffen, wurde die Mannschaft von Tobias Schopf nun immer stärker. Günther Walzer, der sich bereits von Beginn an in sehr guter Form präsentierte, erzielte den wichtigen Anschluss zum 18:20 und wenig später weitere wichtige Tore. Bregenz wirkte nunverunsichert und ihr Spielelan geriet ins Stocken. So kam es wie es kommen durfte, in Minute 50 stellte Vlatko Mitkov den Gleichstand von 21:21 her. Das Spiel begann nun von vorne.

Die Protagonisten waren jetzt allerdings die Kremser, sie hatten sichtlich auch die bessere Kondition. Wie am Fließband liefen nun die Angriffe aufs Bregenzer Tor. Sebastian Feichtinger brachte den UHK in Minute 53 mit 23:22 erstmals in Front. Walzer und Mitkov legten nach und derUHK führte in Minute 55 mit 25:22. Die Halle stand Kopf.

Bregenz versuchte den Anschluss, doch der UHK hatte stets die richtige Antwort parat. Vlatko Mitkov hielt mit seinem sechsten Tor die +3 Führung. Der UHK ließ nun nichts mehr zu, besonders routiniert in der Schlussphase: Sebastian Feichtinger, der immer wieder den Kontakt zurgegnerischen Abwehr suchte und somit den Ball in seiner Mannschaft hielt. Den Schlusspunkt zum 27:24 setzte letztlich Tobias Schopf wenige Sekunden vor dem Ende. Die Schlacht war zugunsten des UHK geschlagen, die Fans feierten ihre Lieblinge bis weit nach Spielende.

Hervorzuheben ist auch heute wieder das erfolgreiche taktische Konzept der Trainer Ivo Belas und Pavel Hrachovec.
Trotz des lange anhaltenden Rückstandes glaubte die Mannschaft an sich und machte daher als Lohn ihrer Schwerarbeit aus einem Minus binnen weniger Minuten ein Plus.

Torhüter Michal Shejbal trug in Hälfte zwei mit seinen erfolgreichen Paraden viel zur Schubumkehr bei. Die Abwehr unter Gerdas Babarskas und Ivo Belas stellte sich im Laufe des Spiels immer mehr auf ihre Gegenspieler ein und im Angriff lag die Hauptlast auf den Schultern von GüntherWalzer, Vlatko Mitkov und Tobias Schopf. Dazu kam gegen Ende auch Gerdas Babarskas.
Hervorzuheben auch Sebastian Feichtinger, der in der Abwehr immer konsequenter wird und der auch ein gewaltiges Arbeitspensum mit vielen positiven Entscheidungen aufs Parkett legte.
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