ewald4rauscher - Photography | Handball EURO 2018 Österreich - Weissrussland
Erstellt 12-Jan-18

Österreich vs. Weißrussland 26:27 (12:14) 12.01.2018, 18:15 Uhr

Österreich musste zum Auftakt der Handball Europameisterschaft in Porec (CRO) eine bittere 26:27-Niederlage hinnehmen. Mit den leicht favorisierten Weißrussen spielte man bis zum Schluss auf Augenhöhe, zu viele technische Fehler, Fehlpässe und Fehlwürfe kosteten den Österreichern einen möglichen Sieg.
Dabei stieg man perfekt in die Partie ein. Thomas Bauer machte gleich die erste Chance der Weißrussen zunichte, mit einem Hüftwurf brachte Nikola Bilyk, der auch zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde, Österreich mit 1:0 in Führung. Doch es sollte das einzige und letzte Mal an diesem Abend sein, dass Österreich voran lag. Artsem Karalek stellte auf 1:1 und nach einem Wurf von Rückkehrer Vytas Ziura, der zu zentral ausfiel, war es Uladzislau Kulesh der Weißrussland mit 2:1 in Führung brachte.
Zwar legten die Weißrussen in der Folge ständig vor, doch Alexander Hermann (2:2), Nikola Bilyk (7:7) und Janko Bozovic (8:8, 9:9) konnten einige Male ausgleichen. Danach verschaffte sich das Team von Iouri Chevtsov mit einem 3:0-Lauf Luft und stellte auf 12:9. Bis zur Pause kämpfte sich Österreich wieder heran, verkürzte sogar durch Robert Weber auf 12:13, mit 12:14 ging es schlussendlich in die Pause.
Nach Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Wieder kämpfte man sich auf ein Tor heran, doch die Chancen auf den Ausgleich wurden zumeist aufgrund von Eigenfehlern vergeben. Auch als man zwischenzeitlich mit vier Toren in Rückstand lag (15:19, 18:22) kämpfte man sich wieder zurück in die Partie. Die über 600 mitgereisten Fans sorgten für Gänsehautstimmung als Nikola Bilyk in der 48. Minute auf 22:23 stellte. Der Ausgleich lag in der Luft, selbst nachdem die Weißrussen nach 57:12 Minuten auf 27:24 stellten, war der Siegeswille der Österreicher ungebrochen.
Gerald Zeiner verkürzte auf 25:27, lediglich der Anschlusstreffer zum 26:27 durch Nikola Bilyk vier Sekunden vor Schluss kam zu spät.
Werfer Österreich: Nikola Bilyk (8), Janko Bozovic (5), Robert Weber (4), Vytas Ziura (3), Alexander Hermann (2), Sebastian Frimmel (2), Gerald Zeiner (2)
Werfer Weißrussland: Uladzislau Kulesh (7), Barys Pukhouski (5), Dzianis Rutenka (4), Andrei Yurynok (4), Siarhei Shylovich (2), Artsem Karalek (2), Hleb Harbuz (2), Artur Karvatski (1)
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