ewald4rauscher - Photography | SV Haas Leobendorf - SC Steinertor Krems
Erstellt 9-Jun-18

SV Haas Leobendorf - SC Steinertor Krems 4:0 (0:0)
1:0: Mario Konrad (72.) 2:0: Mario Konrad (81.) 3:0: Peter Zöch (83.) 4:0: Christopher Komornik (89.)
Leobendorf steigt in die Regionalliga auf
Mario Konrad bringt seinen SV Leobendorf nach der Pause auf die Siegerstraße, nach dem Schlusspfiff brachen folglich alle Dämme. Perfektes Fußballwetter, 1500 Zuschauer und zwei hoch motivierte Mannschaften - alles war angerichtet für den Krimi um den Aufstieg in die Regionalliga. Und die Anreise in Richtung Burg Kreuzenstein sollte sich mehr als bezahlt machen, denn es wurde ein regelrechtes Fußballfest.

Beide Teams waren von Beginn weg voll da, Leobendorf kam in der Anfangsphase durch zwei Abschlüsse von Martin Demic zu den ersten Halbchancen. Danach blieb es in den Strafräumen aber zunächst einmal ruhig, die Partie entwickelte sich zu einem Kampf. Barac glücklos Nach einer guten halben Stunde bekamen die Zuseher aber dann doch wieder einige nennenswerte Chancen zu sehen.
Nachdem der Stangler von Florian Koppensteiner noch an Freund und Feind vorbei ging, kamen auch die Gäste aus Krems zu ihren ersten Hochkarätern. Stefan Barac blieb im Abschluss aber zweimal glücklos und fand in Leobendorf-Goalie Karl Heinz Gschwindl seinen Meister. Sascha Laschet wollte seiner Truppe mit der Einwechslung von Philip Holzer zur Halbzeit noch einmal einen spielerischen Input geben, und durfte mitansehen wie das Spiel im zweiten Durchgang langsam aber doch zu Gunsten seiner Elf kippte.
Verdiente Führung Leobendorf drückte - Vittner volley vorbei am langen Eck, Zöch scheiterte alleine vor dem Kasten von Krems-Zweier Luca Ponner und Mario Konrad kam nach einem Stangler einen Schritt zu spät.
Im Gegenzug kam auch Krems zum ersten Hochkaräter nach der Pause, Karl Heinz Gschwindl bewahrte seine Elf jedoch mit einer Glanzparade nach einem Hackl-Kopfball vor dem Rückstand.
In der 71. Minute war es dann aber doch soweit und die Fans des SV Leobendorf durften zum Jubel ansetzen. Mario Konrad verwertete eine ideale Zöch-Vorarbeit in Stürmer-Manier zum 1:0.
Krems machte anschließend auf und versuchte noch einmal alles. Zehn Minuten vor dem Ende dann aber die Entscheidung - wieder waren es Peter Zöch und Mario Konrad die nach einem Konter auf den Kremser-Kasten zuliefen. Zöch uneigennützig und Konrad musste nur noch einschieben. "Einfach unbeschreiblich"
Zwei Minuten später durfte sich Peter Zöch dann auch noch mit einem eigenen Treffer für eine starke Leistung belohnen, ehe der eingewechselte Jungspund Christopher Komornik für den 4:0-Endstand sorgte. Nach dem Abpfiff brachen folglich alle Dämme, denn nach zwei bitteren Jahren und zwei zweiten Plätzen, steht der SVL dieses Jahr völlig verdient ganz oben.

Nicht weiter verwunderlich, dass Coach Sascha Laschet bereits kurze Zeit nach den ersten Feierlichkeiten mit den Fans, mit Stimmproblemen kämpfte: "Schwer in Worte zu fassen, einfach geil. Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen."
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